Projekt

grüne Oase in Oberhofen

Kann das Barell-Gut grün bleiben? /

Diese Frage muss heute gestellt werden! 

Die Klimafrage muss heute gestellt werden / Weil sie für die nächste Generation entscheidend ist. Es genügt nicht, im eigenen Gärtchen zu denken und sein persönliches Hab und Gut zu sichern. Die Herausforderung unserer Kinder ist ein globales Thema, das lokal Fuss fassen muss.

Landwirtschaft / Weltweit produzieren Kleinbauern 70% der Nahrung für Menschen auf einem viertel des Ackerlandes. Die Agrarindustrie produziert 30% der Nahrung für Menschen, Tierfutter und Treibstoff auf drei viertel des Ackerlandes. Die Folgen der industriellen Landwirtschaft sind: Erosion, Dürre, Artensterben, Waldrodung, Ausbeutung und Enteignung der Kleinbauern. Um entgegenzuwirken brauchen wir eine regenerative Landwirtschaft. (Kleinbauern, Biodiversität, Artenvielfalt, aktiven Humusaufbau, Permakultur).

Bauwirtschaft / Die Wirtschaft baut. Nicht weil es mehr Büros und mehr Wohnraum braucht, sondern aufgrund des Wachstumszwangs grosser Unternehmen. Die Wirtschaft und die Bauwirtschaft muss umdenken. Es stimmt ganz einfach nicht, dass wir in Oberhofen mehr Wohnraum brauchen!

Gemeinde / Die Gemeinde Oberhofen möchte für Familien attraktiver werden. Projekte wie das grüne Barell-Gut leisten genau diesen Beitrag. Das Wohnungs-Problem ist ein anderes. Wir haben nicht zu wenige Wohnungen, sondern zu viele teure Wohnungen. Es leben hier viele Menschen, die es sich leisten können, Wohnungen leer stehen zu lassen. Bauen kann darauf keine Antwort sein. Gerne unterstützen wir die Gemeinde in der Ausarbeitung nachhaltiger Lösungen.

«Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.» / Sagt das Bundesamt für Raumplanung


1987 verabschiedete die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) folgende inzwischen allgemein anerkannte Definition für Nachhaltige Entwicklung:
«Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.»

(ARE (Bundesamt für Raumplanung) https://www.are.admin.ch/are/de/home/nachhaltige-entwicklung/politik-und-strategie/nachhaltigkeitsverstaendnis-in-der-schweiz.html)

Möchten wir auch künftigen Generationen eine hohe Lebensqualität bieten, müssen wir die Vielfalt der Schweizer Landschaften mit ihrer regional differenzierten Baukultur und der hohen Naturqualität erhalten und weiterentwickeln. Landschaft muss zwingend ein Bestandteil jeder räumlichen Planung werden.  

§ die Landschaft bewusst weiterentwickelt, behutsam genutzt und gezielt geschützt wird;

§ der Raum von der Landschaft aus gedacht und gestaltet wird statt wie bisher vom Gebauten auszugehen (Perspektivenwechsel);

(ARE (Bundesamt für Raumplanung) https://www.are.admin.ch/are/de/home/nachhaltige-entwicklung/politik-und-strategie/nachhaltigkeitsverstaendnis-in-der-schweiz.html)

Nachhaltige Entwicklung ist für den Bund und die Kantone keine freiwillige Aufgabe. / sagt die Bundesverfassung

 

Artikel 2 («Zweck») der Bundesverfassung erklärt die Nachhaltige Entwicklung zu einem Staatsziel, und Artikel 73 («Nachhaltigkeit») fordert Bund und Kantone dazu auf, «ein auf Dauer ausgewogenes Verhältnis zwischen der Natur und ihrer Erneuerungsfähigkeit einerseits und ihrer Beanspruchung durch den Menschen anderseits» anzustreben. Diese Verfassungsaufträge hat der Bundesrat bisher mittels Strategien für die Nachhaltige Entwicklung umgesetzt  (1997, 2002, 2008, 2012).
 

«Wir sollten die Landschaft in die Stadt bringen und nicht umgekehrt» / sagen renommierte Architekten

 

Die Schweiz ist kleinräumig, deswegen müssen wir auch sorgfältiger mit dem Boden umgehen. Klar gefällt das nicht allen. Es ist einfacher, stets noch ein Stückchen einzuzonen, als das Vorhandene neu zu denken und zu verdichten.

(Quelle: Tages Anzeiger, 17. April 2020, Jacques Herzog, Architekturbüro Herzog & De Meuron, Basel)

Künftige Bauten müssen Orte in ihrer Identität stärken / sagen junge Architekten

Ich freue mich über das Engagement in der Gemeinde und die wachsende Wertschätzung und Sensibilität gegenüber unserer Umwelt. Als Architekten interessieren wir uns für das Bauen doch sollte die Frage nach dem "wie" immer zuerst gestellt werden. Bestimmt nicht wie der Vorschlag es hier Vorsieht. Dem Vorschlag fehlt jeglicher Bezug zur bestehenden Dorfstruktur. Künftige Bauten müssen Orte in ihrer Identität stärken, nur so lässt sich kollektiv wieder Wert schöpfen, nur so kann erfolgreich verdichtet werden.

(Statement: Nicolas Toscano, Atelier Toscano Bern, Architekten ETH SIA)

Natürlicher Lebensraum und Biodiversität werden immer wichtiger / sagt die Umweltarena

Der natürliche Lebensraum und die Förderung der Biodiversität werden in der stetig steigenden Urbanisierung unseres Lebensraumes immer wichtiger.
(Umweltarena, Patronat: Coop, Kt Aargau, Zürcher Kantonalbank, etc.)

Lokal und nachhaltig / sagt das Zukunftsinstitut

 

Lokal und nachhaltig ist nicht nur der Trend, sondern eine Notwendigkeit. Wir werden uns in Zukunft wieder vermehrt lokal organisieren, deshalb braucht es grüne Oasen in Dörfern und Quartieren.
(Quelle: Zukunftsinstitut)

Das Barell-Gut wurde vor einigen Jahren als Bauland eingezont. Mit der Unterstützung der Bevölkerung und Stiftungen, ist es immer wieder möglich, dass Land aus der Bauzone ausgezont werden kann. /

Mit Ihrer Unterstützung kann das Barell-Gut grün bleiben. 

 

Wir planen gemeinsam mit Fachleuten

Die Situation erfordert es und es macht Freude, gemeinsam mit Fachleuten und begeisterten Student*innen zu planen. Wir planen mit:

  • Plano Futuro
    unter der Leitung von Anton Küchler, Umweltwissenschaftler ETH und Permakultur-Designer www.planofuturo.ch
     

  • Atelier Toscano
    verschiedene Architekten ETH SIA und Raumplaner unter der Leitung von Nicola Toscano
    www.ateliertoscano.ch
     

  • Raumplaner, Verkehrsplaner, Bauinspektor, Hochbauzeichner und Studenten
     

  • Die Bevölkerung ist zur Mitwirkung eingeladen. Eingaben an info@barell-gut.ch oder
    Verein Barell-Gut, Schulthesserstrasse 38, 3653 Oberhofen am Thunersee

Das bezwecken wir / mit dem Projekt

"Barell-Gut bleibt grün"

Wertschätzung / Im Umgang mit Mensch, Tier und Natur.

Dorfbild und Kultur / Wir erhalten den Dorfcharakter und schaffen einen Begegnungsort. Das historische Stähli-Haus bleibt sichtbar. Dorfkultur bleibt erhalten und wird gefördert.

Raumplanung / Das zentral gelegene Land bleibt als grüne Oase erhalten. Das Aebnit, das Dorfbild und die Hügellandschaft bleiben dadurch sichtbar und ein Genuss für alle.

Lebensqualität / Wir kreieren Raum für Menschen und für die Natur. Wir schliessen lokale Kreisläufe, fördern die soziale Vernetzung, das Dorfleben und integrieren örtliche Institutionen.
 

Steuergelder sparen / Wir vermeiden 300 zusätzliche Auto-Fahrten pro Tag. Dadurch braucht es im Aebnit keine Strassenerweiterung. Es fallen keine Erschliessungskosten zu Lasten der Gemeinde an. Steuergelder ausgeben für eine Überbauung die wir nicht wollen, fällt weg.

Ruhe und Sicherheit / Wir vermeiden zusätzlichen Verkehr, Lärm und Abgase. Wir schaffen natürlichen Raum, Ruhe und Sicherheit für spielende Kinder und Erwachsene.

Wissensvermittlung / durch nachhaltige Landschaftspflege, Schulungen, Kurse, Erlebnisraum.

Biodiversität / Artenvielfalt als Lebensgrundlage für uns und zukünftige Generationen. Letzte grössere Grünfläche erhalten. Regeneration des Bodens. Gesunde Grundlage für gesundes Leben schaffen.

Landwirtschaft / Es gibt auf dem Barell-Gut weiterhin Weideland für Tiere. Die Landwirtschaft gehört zu einem lebendigen Dorf. Sie sichert unsere Lebensgrundlage.

Gemüsebau / Lokales Gemüse ist nicht nur im Trend, sondern sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt wichtig.

 

Direktverkauf / Direktverkauf reduziert den Verkehr (nicht nur lokal, sondern global) und bildet ein Naturverständnis.

Vorbild sein / Mit diesem Projekt kann Oberhofen zu einem Vorbild werden. Städte und Dörfer mit Weitsicht bewegen sich schon heute in diese Richtung. Nicht Kapital, sondern Natur, Lebensqualität und Gesundheit wird in Zukunft wichtig sein.

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung am
8. September 2020, Klösterli

 

Am 8. September 2020, von 19:30-21:30h laden wir Sie herzlich zur öffentlichen Veranstaltung im Klösterli Oberhofen ein. Notieren Sie dieses Datum in Ihrer Agenda. Es ist die einzige öffentliche Veranstaltung, an der über ein grünes Barell-Gut diskutiert werden kann!

 

  • Wir werden unsere Ideen zur "Grünen Oase in Oberhofen" der breiten Öffentlichkeit vorstellen.
    Alle sind herzlich eingeladen.

 

  • Wir zeigen auf, welchen Mehrwert daraus für Oberhofen entsteht.
     

  • Wir eröffnen die Diskussion zu einer nachhaltigen ressourcen-schonenden Zukunft in Oberhofen und zeigen neue Möglichkeiten auf.

 

Das Barell-Gut untersteht der Planungspflicht, ist von öffentlichem Interesse und mehr als ein Privat-Grundstück. An der Gemeindeversammlung vom 16. November steht ein grünes Barell-Gut nicht zur Diskussion!

Unterstützen Sie heute das grüne Barell-Gut mit Ihrer Stimme / schreiben Sie uns, weshalb es grün bleiben soll.

Gerne informieren wir Sie zum geplanten Projekt / sobald öffentliche Veranstaltungen wieder zugelassen sind. Wir freuen uns auf Sie!