Barell-Gut grün erhalten.

Helfen Sie mit!

Darum geht's /

Wir wollen das Barell-Gut in Oberhofen grün erhalten und für kommende Generationen sichern,

anstatt dass es mit mehrstöckigen Betonblocks überbaut wird.

So geht's /

In drei Schritten zum Ziel.

Schritt 1 /

Lehnen Sie an der Urnenabstimmung vom 28. Juni 2020 beide Vorlagen ab. 2 x NEIN.
 

1. Abstimmungsfrage / NEIN.

Wollen Sie der Überbauungsordnung «Barell-Gut» und Änderung der Überbauungsordnung «Chabis-Chopf» mit Anpassung der baurechtlichen Grundordnung zustimmen?

Betonblocks in Oberhofen? Nein. Zu hoch, zu lang, zu breit, zuviele Stockwerke, zuviel Flachdach.

Im Bereich der neuen UeO könnte rund doppelt so dicht, bzw. doppelt so viel gebaut werden, wie nach Baureglement in diesem Gebiet. Die Ausnutzungsziffer der geplanten Überbauung ist rund doppelt so hoch wie in den umliegenden Quartieren. In der Agglomeration von Städten ist das üblich. In einem Dorf und in dieser Landschft wäre das jedoch ein Fremdkörper. Es wäre ein massiver Eingriff in das Landschaftsbild und in die bestehende Kultur. Wir wollen Oberfhofen als Dorf erhalten.

Braucht es mehr Wohnungen? Nein. 4,6% der Wohnungen in Oberhofen stehen bereits heute leer.

 

Insgesamt steht in der Schweiz 1,7% des Wohnraumes leer (jährlich zunehmend). Im Kanton Bern sind es 1,9%. Wir haben in Oberhofen, mit 4,6%, eine der höchsten Wohnungs-Leerstehziffern der Schweiz! (Quelle: Bundesamt für Statistik) Trotzdem werden in Oberhofen bereits heute zusätzliche neue Wohnungen gebaut (Paradiso, Lido, Längenschachen, Hinterbühl). Es braucht nicht noch mehr. Die Zeit vom «Bauen um die Wirtschaft anzukurbeln» ist vorbei. Heute geht es um weit Wichtigeres. Bezahlbarer Wohnraum für Familien ist wichtig. Doch dafür gibt es bessere Lösungen.

Wollen wir zur Agglomeration werden? Nein. Es ist wichtig, dass wir heute für ein gutes Zusammenspiel zwischen Natur und Mensch sorgen.

Gerne möchten wir - wenn möglich, gemeinsam mit der Wirtschaft und der Gemeinde - nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln. Der Einbezug von Grünflächen ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Raumplanung. Letztlich kann ein Dorf seinen Charakter und seine Kultur nur erhalten, wenn es Räume für Dorfleben zur Verfügung stellt. Genau diese Räume sind ausschlaggebend für die Attraktivität eines Dorfes.

Es ist Zeit zum Umdenken. Gemeinsam.

 Es ist Zeit zum Umdenken. Gemeinsam.                               

Barell-Gut heute

...wenn es überbaut würde

(Diese Fotomontage wurde anhand der Baupläne erstellt)

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Personen unterstützen das grüne Barell-Gut.

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Personen unterstützen das grüne Barell-Gut.

2. Abstimmungsfrage / NEIN.

Wollen Sie dem Projektkredit über CHF 1’370’000.00 für die Verkehrsmassnahmen Schneckenbühl- und Sonnenbühlstrasse zustimmen?

Druck in Abstimmungsfragen? Nein.

Diese Abstimmungsfrage setzt uns unter Druck.

 

Hier werden zwei Geschäfte aneinander gekoppelt und die Bevölkerung wird unter Druck gesetzt. Der Umbau Schulhaus Friedbühl (vom Souverän angenommen) generiert kaum Mehrverkehr. Eine Urnenabstimmung zum Verkehr Schulhaus Friedbühl wäre nachvollziehbar und unproblematisch.

 

Die Überbauung Barell-Gut würde jedoch täglich ca. 300 zusätzliche Fahrten generieren (vom Souverän zurückgewiesen). Der Souverän verlangt ein Verkehrskonzept für diese Überbauung Barell-Gut, bevor über die Änderung der UeO abgestimmt werden kann. (Beschluss Gemeindeversammlung vom 02.09.2019)

 

Die Bevölkerung müsste hier ein Geschäft durchzuwinken, das sie zurückgewiesen hat (Barell-Gut), um  den Umbau Schulhaus Friedbühl nicht unnötig zu verzögern. So können wir diesem Kredit aber nicht zustimmen.

Braucht das Schulhaus ein Verkehrskonzept?

Wenn 300 zusätzliche Fahrten pro Tag für die Barell-Gut Überbauung "grad noch tragbar" sein sollen, dann hat sich doch das "Problem Verkehr" beim Schulhaus selbst erklärt. 

 

In der Botschaft der Gemeinde Oberhofen steht, dass laut Verkehrsstudie 300 zusätzliche Fahrten täglich "grad noch tragbar" sind. Das bedeutet ja, dass der minimale Mehrverkehr, der durch den Schulhaus-Umbau entsteht, kein Problem darstellt. Nach diesen Berechnungen reicht das Kontingent für das Schulhaus Friedbühl längstens aus. Die Oberhofner*innen haben diesem Umbau zugestimmt. Dieses Geschäft hat Priorität! 

Für die geplante Überbauung Barell-Gut hat der Souverän ein Verkehrskonzept verlangt. Ob 300 zusätzliche Fahrten pro Tag für Anwohner*innen "grad noch tragbar" sind oder nicht, möchten wir Oberhofner*innen gerne selber entscheiden.

Geld ausgeben für mehr Verkehr? Nein.

Wir wollen keine Steuergelder ausgeben für eine Überbauung, die wir nicht wollen.

Wir haben entschieden, dass wir in den Schulhaus-Umbau investieren wollen. Und wir haben entschieden, das Geschäft Barell-Gut zurück zu weisen.

 

Wir wollen keine Steuergelder ausgeben für eine Überbauung, die wir nicht wollen.

 Kredit für mehr Verkehr? / Nein.                                                 

Liebe Oberhofner*innen, lieber Gemeinderat /

Wir wollen über die Zukunft reden und sie mitgestalten.

Wir wollen weder eine alte, noch eine neue Ueberbauung, sondern das Barell-Gut für uns und für kommende Generationen grün erhalten.

Wir planen und organisieren eine Info-Veranstaltung ohne politischen Druck /

Unter politischem Druck ist es schwierig, weise Entscheidungen zu treffen. Wir organisieren eine Info-Veranstaltung zum grünen Barell-Gut und eröffnen eine Diskussion über Zukunftsfragen.

Wir stellen das Projekt grünes Barell-Gut vor /

Wir stellen das Projekt grünes Barell-Gut vor und erläutern, weshalb diese Grünfläche für Oberhofen wichtig und zentral ist. Oberhofner*innen sind eingeladen, ihre Meinung zu äussern und sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Sie!

Jetzt geht's erst richtig los /

Bleiben Sie dabei. Wir tun es auch.

Schritt 2 / Land-Rückgabe

Gemeinsames Ziel / Wir stehen gemeinsam für den Erhalt dieser wertvollen Grünfläche - für die Gemeinde, für die Natur und für die nächste Generation.

 

Firma Frutiger und die Gemeinde Oberhofen / Wir sind der Ansicht, dass die Firma Frutiger (jetzige Besitzer des Barell-Guts) überzeugenden, zukunftsorientierten Ideen positiv gegenüber steht, besonders auch in ihrem Heimatdorf. Es ist jedoch notwendig, dass wir - die Bevölkerung von Oberhofen - gemeinsam diesen Wunsch äussern. Wir haben Thomas Frutiger (Geschäftsführer der Firma Frutiger) und den Gemeindepräsidenten Philippe Tobler je in einem persönlichen Gespräch von unserem Wunsch berichtet. Wir bleiben auch weiterhin im Kontakt.

Finanzierung / Wir streben eine Finanzierung durch Stiftungen, Sponsoren, Partner und Privatpersonen an. Die Gemeinde soll unbelastet bleiben.

Land-Rückgabe / Nach Einwilligung durch die Firma Frutiger und die Gemeinde Oberhofen, geht das Land zurück an die Natur, an die Bevölkerung, an ein nachhaltiges Zukunftsprojekt. Das Barell-Gut soll einer Stiftung, einem Verein oder der Gemeinde Oberhofen (zum Erhalt von Grünfläche) gehören.

Wenn wir dieses Ziel erreicht haben, sind wir im grünen Bereich / Wir feiern!

Schritt 3 / Wir planen ein nachhaltiges Zukunftsprojekt und setzen es um.
 

Grobplanung und Werte / Ein Vorschlag für das grüne Barell-Gut ist bereits da. Massgebend sind aber vor allem die Werte, die ein gemeinsames Projekt tragen. Dieses Projekt für unsere gemeinsame Zukunft soll unter Einbezug und Mitwirkung der Bevölkerung geplant und umgesetzt werden.

 

Lesen Sie weiter unter: GRÜNES BARELL-GUT.

Das grüne Barell-Gut ist eine Bereicherung für das ganze Dorf / und darüber hinaus.