Lebensgrundlage 

für die Zukunft

Grün, nachhaltig, lebendig

mögliche Ideen für die Zukunft

 

Wir setzen uns dafür ein, dass auf dem Barell-Gut etwas Besseres entsteht. Neue Lösungen sollen gemeinsam erarbeitet werden. Menschen sollen hier nicht nur wohnen, sondern leben und mitwirken. Das Dorf ist mehr als wohnen. Es lebt von seiner Kultur und von unterschiedlichsten Menschen die dem gemeinsamen Lebensraum Sorge tragen. Als Verein setzen wir uns für Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne ein. Die folgenden Ideen sind Inspirationen dafür, was anstelle der geplanten Überbauung entstehen kann. Alle Ideen sind nachhaltiger als die geplante Überbauung:

Reserve für die nächste Generation

In Oberhofen stehen überdurchschnittlich viele Wohnungen leer. Es stellt sich die Frage ob überhaupt gebaut werden muss oder ob wir als Gemeinde das Land kaufen und als Reserve für kommende Generationen erhalten. Das Barell-Gut kann weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden oder aufgewertet werden.

Umzonen für mehr Biodiversität

Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit steht eine Umzonung im Vordergrund. Die bestehende Wiese ist landwirtschaftlich genutztes Weideland. Mit einem Projekt zur Förderung der Biodiversität kann hier ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen werden. Natürliche Kreisläufe können geschlossen werden und einen wichtigen Beitrag zur Regeneration der Natur leisten. Das Barell-Gut kann zu einem lebendigen Lernort und einem natürlichen Lebensraum umgestaltet werden.

Wohnraum und Lebensraum für alle

Steht "das Dorf" und bezahlbarer Wohnraum im Zentrum der Planung, kann hier ein Lebensraum für alle entstehen. Wenig neuen Wohnraum, insbesondere für Familien oder Mehrgenerationen (z.B. durch eine Wohnbaugenossenschaft). Der grösste Teil des Barell-Gut kann grün und öffentlich zugänglich bleiben. Die Qualität liegt hier in der Vernetzung, in der Interaktion von Mensch und Natur, im fliessenden Übergang von "Wohnen" zum "natürlichen Raum" und in der aktiven Dorfkultur.

Die Förderung der Biodiversität, Schulung und Sensibilisierung durch öffentlichen Erlebnisraum, Nutzung für Anbau von biologischem Obst und Gemüse zum lokalen Gebrauch, Verkaufsstelle für lokale Produkte, kleines Bistrot, Raum zur öffentlichen Nutzung, Kita, öffentlicher Platz, Einbindung sozialer Institutionen sind Möglichkeiten, die sich aus dieser Idee weiterentwickeln lassen.

Nachhaltig bauen, wo Bedarf besteht

Wenn bauen, dann ökologisch-nachhaltig. Mit der Unterzeichnung der Agenda 2030 hat sich die Schweiz verpflichtet die Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Das gilt auch auf Gemeindeebene. Es gibt viele Möglichkeiten ökologisch-nachhaltig zu bauen (minimaler Energieverbrauch, Baubiologie, Mobilität ohne Privatautos...).

 

Als erstes stellt sich immer die Frage nach der Notwendigkeit des Bauens. In Oberhofen, wo an schönster Lage weit mehr Wohnungen leer stehen als im Schweizer Durchschnitt, lohnt es sich die Sinnfrage zu stellen. Oberhofen hat rund 2400 Einwohner*innen und 97 Leerwohnungen (Stand 1. Juni 2020). Das ist eine Leerwohnungsziffer von 6%, der Schweizer Durchschnitt liegt bei 1,7%. Quelle Leerwohnungsziffer: Bundesamt für Statistik

Die Initiative

Oberhofner*innen engagieren sich für die Zukunft

 

Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir eine nachhaltige Zukunft gemeinsam gestalten können und müssen. Jemand entscheidet immer. Man muss sich die Frage stellen, wer entscheidet mit welcher Absicht. Wenn Menschen bewusst wird, was auf dem Spiel steht und dass sie Entwicklungen zum positiven verändern können, folgt die Bereitschaft zum Handeln.

Wir können neue Wege gehen und uns als Dorf in Richtung nachhaltige Entwicklung bewegen. Mit unserem Engagement als Verein suchen wir das Gespräch mit der Gemeinde, der Bevölkerung und Investoren, um gemeinsam neue zukunftsweisende Umsetzungsmöglichkeiten entlang der Agenda 2030 zu entwickeln und zu realisieren.

Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030: https://www.eda.admin.ch/agenda2030/de/home.html

Das Dorf als soziales Gefüge kann die drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung zeitnah umsetzen und gleichzeitig Vorbild für andere Gemeinden werden. Wir diskutieren Nachhaltigkeitsthemen konkret an der geplanten Überbauung «Barell-Gut», weil diese Entscheidung das Dorf prägen wird.

Oberhofner*innen helfen tatkräftig mit, um das Barell-Gut möglichst grün zu erhalten und hier eine Oase zu erschaffen. Neben Gesprächen, Recherchearbeiten, Information der Bevölkerung haben wir mit einem öffentlichen Info-Anlass das Gespräch eröffnet.

Zukunftsmusik?

Der Informations-Anlass vom 8. September 2020

war ein grosser Erfolg!

 

Wir haben einen Informations-Anlass organisiert, zu welchem wir die Bevölkerung, die Grundeigentümer (i.V. Thomas Frutiger), den Gemeinderat und Parteien eingeladen haben, um die Diskussion rund um Zukunftsthemen und das Barell-Gut zu eröffnen. 

 

Wir sind sprichwörtlich überrannt worden. Das Klösterli war (mit Abstand) bis auf den letzten Platz besetzt mit interessierten Gästen. Die Diskussion rund um das grüne Barell-Gut ist eröffnet!

Die Jungfrau Zeitung hat Impressionen eingefangen und berichtet über den Anlass: https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/184581/

Die Präsentation als Dokumentation aufbereitet:

https://www.ateliertoscano.ch/barell-gut-oberhofen

Neue UeO Barell-Gut. NEIN.

 

Der nächste Schritt ist die Ablehung der neuen Ueberbauungsordnung. Nur ein NEIN eröffnet eine neue Verhandlungsbasis. Verpassen Sie es nicht, sich im richtigen Moment mit ihrer Stimme einzubringen. Tragen Sie sich in den Newsletter ein, wir erinnern Sie an das Abstimmungs-Datum, voraussichtlich im Frühjahr 2021. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Schreiben Sie ein Statement oder bestellen Sie unseren Newsletter.  Bleiben Sie informiert.

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