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UeO Barell-Gut
NEIN am 13.06.2021

Hier sind 8 Flachdach-Blocks geplant
7 Fakten für das NEIN:

Fakt Nr 1:

Die Gemeinde - wir alle! - hatten das Vorkaufsrecht für das Barell-Gut. 

 

Der Grundstücksverkauf wurde von der Gemeinde initiiert mit dem Ziel preisgünstigen Wohnraum für Familien und ältere Menschen zu schaffen. Bedingung des damaligen Gemeinderats zur Unterzeichnung des Kaufvor- und Kaufrechtsvertrages war, dass der Landkauf bis Ende 2011 dem Souverän zur Abstimmung vorgelegt wird. Das ist nie passiert.

 

Der Souverän wurde nie zum Landkauf befragt. Der Geheimderat hat unter Ausschluss der Bevölkerung entschieden, auf den Landkauf zu verzichten. Stattdessen hat er es der Firma Frutiger AG zum Kauf angeboten.

Aktuell wird mit der Einsprache beim Schulhaus versucht das Geschäft beim Barell-Gut zu erzwingen. Wir lassen uns nicht unter Druck setzen!


Damit sind wir nicht einverstanden! UeO NEIN.

Fakt Nr 2:

Das alte Richtprojekt ist nie bewilligt worden und kann nicht einfach so realisiert werden.

 

Es kursieren die Gerüchte: “Wenn wir die neue UeO ablehnen, wird das alte (noch schlimmere) gebaut.” und “Frutiger kann sofort bauen.” Das sind falsche Aussagen.

Die alte UeO ist zwar rechtsgültig. Bei einem NEIN müsste die Firma Frutiger AG jedoch zuerst ein Richtprojekt nach alter UeO erstellen und zur Bewilligung einreichen oder die UeO nochmals überarbeiten. Gänzlich neu zu planen dauert nach Aussage der Architekten und Thomas Frutiger vier bis sechs Jahre.

 

Bei einem NEIN passiert also erst einmal überhaupt nichts, ausser dass neu geplant werden muss!

UeO NEIN.

Fakt Nr 3:

 

 

 

 

 

 

Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDG) des Bundes ist Verdichtung nach innen zwingend notwendig. Verdichtung nach innen bedeutet, dass in bereits bebauten Gebieten verdichtet wird und dadurch Grünflächen erhalten bleiben und die Landschaft geschützt wird. 

 

Das Barell-Gut wurde vor vielen Jahren als Bauland eingezont. Die Ziele der alten UeO Chabis-Chopf aus dem Jahre 1994 sind heute aktueller denn je: Haushälterische Nutzung des Baulandes. Klare Siedlungsstruktur bei guter Einpassung in die bestehende Überbauung in den Randzonen. Förderung der gemeinschaftlichen Nutzungen von Aussenräumen. Gemeinschaftliche Nutzung des alten Gärtnerhauses für Erholung und Freizeit sowie ein Kinderspielplatz. Aufwertung der Aebnitstrasse als Promenade mit Freihaltung von Ausblicken auf See und Berge.

 

Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele sind unsere Pflicht, auch auf Gemeindeebene. Der Schlittelhang auf dem Barell-Gut und die freie Wiese an der Aebnitstrasse sind gute Beispiele dafür, dass Bauland auch ausgezont werden kann. Wo echte Bedürfnisse sind, gibt es auch gute Lösungen. 


Verdichten heisst Landschaft schützen. UeO NEIN.

 

Fakt Nr 4:

 

 

 

 

 

 

 

Der Wohnungsleerstand in Oberhofen ist überdurchschnittlich hoch!

Aktuell stehen 97 Wohnungen leer. Das sind 6,02 % aller Wohnungen und Häuser in Oberhofen.

Der schweizer Durchschnitt liegt bei 1,7%. (Quelle: Bundesamt für Statistik)

Weitere Wohnungen werden beim Paradiso, beim Lido, im Hinterbühl und im Längenschachen gebaut.

 

Ein NEIN macht den Weg frei für eine bessere Lösung.  UeO NEIN.

 

Fakt Nr 5:

 

 

Die geplanten Wohnungen sind für Wenigverdienende nicht bezahlbar.
Es ist Wohnraum für den gehobenen Mittelstand.

Als Gemeinde das Barell-Gut zu kaufen und einer Wohnbaugenossenschaft zur Verfügung zu stellen wäre ein echtes Engagement für bezahlbaren Wohnraum gewesen. Die UeO Barell-Gut ist eine halbherzige Mogelpackung. Der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum wird mit der UeO nicht erfüllt. Die kleinste 4.5 Zimmer Wohnung von 109,1 m2 kostet ca. Fr. 2500.- pro Monat (inkl. NK und Parkplatz).


Fairness. Fairplay. Fairshare. UeO NEIN.

Fakt Nr 6:

 

 

 

Keine Diskussion an der Gemeindeversammlung, einseitige Information, Urnenabstimmung.

"Gebäude A wird 636.30 Meter ü. M. hoch." So werden die Gebäudehöhen zu unserer Information angegeben. Können Sie sich das vorstellen?

Die neue UeO beinhaltet eine Änderung der Gebäudehöhen (von W1 auf W2). Es bedeutet, dass die Gebäude rund um das Stähli-Haus durchgehend ein Stockwerk höher als bisher gebaut werden dürfte, zudem Flachdächer plus Attika.

Unser Antrag, die Gebäudehöhen für die Bevölkerung sichtbar zu machen, wurde abgelehnt.

Weder der Gemeinderat noch die Firma Frutiger AG ist bereit die Dimensionen der geplanten Überbauung aufzuzeigen. Die Änderung einer UeO untersteht dem öffentlichen Recht. Die Öffentlichkeit sollte ausreichend informiert werden und sich vorstellen können, worüber sie abstimmen soll.

 

Die Gemeinde Oberhofen sichert im Kaufvertrag der Firma Frutiger ihre Unterstützung bei der Erarbeitung einer neuen UeO zu. Wie kann auf dieser Basis freie Meinungsbildung entstehen?


Jahrelang wurde an der Bevölkerung vorbeigeplant. UeO NEIN.

 

Fakt Nr 7:

 

"We want to give something back to the community."

 

Das war der Wunsch der Barell-Erben, eine Bedingung für den Landverkauf und es ist Bestandteil des Vertrags. Wie können ein Gemeinderat und ein Investor wissen, was die Gemeinde (wir alle) möchte?

 

Es stellt sich die Frage, ob dieser Wunsch erfüllt ist und was diese Gemeinde tatsächlich erhält.

 

Mit dem NEIN schaffen wir die Basis für eine bessere gemeinsame Lösung. UeO NEIN.

Urnenabstimmung 13.06.2021: UeO Barell-Gut NEIN.

Neue UeO Barell-Gut. NEIN.

 

Die Änderung der UeO muss abgelehnt werden. Nur ein NEIN eröffnet eine neue Verhandlungsbasis. Verpassen Sie es nicht, sich am 13.06.2021 mit ihrer Stimme einzubringen.

 

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